Über Cranio

Craniosacral-Therapie im Überblick

Ursprung und Geschichte

Der Ursprung der Craniosacral Therapie liegt in der cranialen Osteopathie. Diese stellt ein Teilgebiet der klassischen Osteopathie dar. Entwickelt wurde sie von William Garner Sutherland (1873-1954). Sutherland entdeckte , dass die Schädelknochen – nicht wie angenommen – fest verwachsen sind, sondern beweglich.

In den 80er Jahren machte John E.Upledger (Osteopath) diese Technik der Öffentlichkeit zugänglich. Es gestalteten sich daraus viele Ansätze, unter anderem der craniosacrale Ansatz. Dieser beruht auf eine sehr sanfte, nicht Druck ausübende, invasive Behandlungsweise.

Was bedeutet Craniosacral-Therapie

Grundsätzlich bedeutet es das Wiederherstellen der autonomen Flexibilität in Form einer sanften, minimal invasiven und tiefenwirksamen Form der Körperarbeit. Die Behandlung erfolgt vorwiegend am Schädel (Cranium), Rumpf (Brustkorb, Bauch, Rücken, Becken) und Kreuzbein (Sacrum), woraus sich auch die Bezeichnung Craniosacral-Therapie ableiten lässt.

Das craniosacrale System umfasst unsere knöchernen Elemente sowie unsere Hirn- und Rückenmarkhäute (Meninges) mit ihrer Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis). Ziel der Behandlung ist es, einen möglichst uneingeschränkten Fluss des Liquors zu erreichen, sowie die freie Bewegung der Membranen des Zentralnervensystems und der knöchernen Teile des craniosacralen Systems zu unterstützen.

Die Grundannahmen in der Craniosacral-Therapie sind, dass der Köper imstande ist:

  • Sich selbst zu regulieren
  • Sich selbst zu heilen
  • Sich gesund zu erhalten

Aufgrund der individuellen Lebensgeschichte eines jeden Menschen (Geburt, Krankheiten, Unfälle, einschneidende Erlebnisse, Stürze, Operationen, etc.) kann es zu Einschränkungen und Blockaden im Bereich der körperlichen Selbstregulation, Selbstheilung und Gesunderhaltung kommen, welche im Rahmen der Craniosacral-Therapie behoben oder wieder belebt werden können.

Gute Erfolge sind bei Anwendung der Craniosacral Therapie zu verzeichnen bei:

  • Verspannungen im Bereich Rücken und Schultern
  • Stress/Erschöpfung
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Schwindel
  • Tinitus
  • Depression
  • chronische Beschwerden am Bewegungsapparat
  • Burn-out
  • Geburtstrauma
  • Schreibaby
  • Angstzuständen/Panikattaken
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Entzündungen und Infekte
  • Herzrasen
  • etc.